Bibellese NT 2025
Einmal gemeinsam durchs Neue Testament
- Hast du schon einmal das ganze Neue Testament gelesen?
- Hast du es schon einmal innerhalb eines Jahres durchgelesen?
- Hast du es schon einmal gleichzeitig mit anderen in deiner Gemeinde gemacht?
Wenn du diese drei Fragen perspektivisch mit "Ja" beantworten möchtest, dann bekommst du hier die Gelegenheit dazu!
Bibellesetage
2.Petrus 1, 1-21
Der zweite Petrusbrief
1: Die Art der wahren Erkenntnis
/1\ 1 Es schreibt Simon Petrus, ein Sklave* und Apostel von Jesus Christus. An alle, die denselben wertvollen Glauben empfangen haben wie wir. Das ist der Glaube, der uns durch die Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters Jesus Christus geschenkt wurde. 2 Gnade und Frieden vermehre sich bei euch dadurch, dass ihr Gott und Jesus, unseren Herrn, immer besser und tiefgründiger kennenlernt. ...
1.Petrus 4, 1 – 5, 14
4-5: Mit Gottes Gnade leiden
Zusammen mit Christus (4)
Leben für Gott
/4\ 1 Weil nun Christus als Mensch gelitten hat, müsst auch ihr euch mit dieser Einsicht bewaffnen. Denn wer ‹wie er› körperlich leidet, hat aufgehört mit der Sünde. 2 Der Rest eures Lebens wird dann nicht mehr von euren Leidenschaften bestimmt, sondern von dem, was Gott will. 3 Es ist schlimm genug, dass ihr früher getan habt, was die Menschen wollen, die Gott nicht kennen. ...
Unsere Bibellese macht heute eine Pause.
Zeit zum Ausruhen, zum Nachsinnen und Nachlesen. Gottes Segen dazu!
1.Petrus 2, 25 – 3, 22
25 Denn ihr wart wie Schafe, die sich verlaufen haben. Jetzt aber seid ihr zu eurem Hirten, dem Hüter eurer Seelen, zurückgekehrt.
In Familie und Gesellschaft (3)
Christen in der Ehe
/3\ 1 In derselben Weise sollt auch ihr Frauen euch euren Männern unterstellen. Damit werden auch solche Männer gewonnen, die nicht auf das Wort Gottes hören wollen. ...
1.Petrus 1, 22 – 2, 24
22 Ihr habt der Wahrheit gehorcht und euch dadurch gereinigt, sodass ihr jetzt zu aufrichtiger geschwisterlicher Liebe fähig seid. Bleibt nun auch dabei, euch gegenseitig mit reinem Herzen zu lieben, 23 denn ihr seid ja von neuem geboren worden. Dazu kam es nicht durch die Zeugung eines sterblichen Menschen, sondern durch den unvergänglichen Samen des lebendigen und bleibenden Wortes Gottes. 24 Denn "alle Menschen sind wie das Gras und ihre ganze Schönheit wie die Blumen auf der Wiese. Das Gras vertrocknet und die Blumen verwelken, 25 aber das Wort des Herrn bleibt ewig in Kraft." ...
1.Petrus 1, 1-21
1-3: Aus Gottes Gnade leben
In persönlicher Heiligkeit (1)
/1\ 1 Es schreibt Petrus, ein Apostel von Jesus Christus. An die von Gott Erwählten, die wie Fremde unter ihren Landsleuten leben, und zwar in Pontus, Galatien, Kappadozien, der Asia und in Bithynien. 2 Gott, der Vater, hat euch aufgrund seines Vorherwissens erwählt und durch das Wirken seines Geistes zu Heiligen gemacht, ‹zu Menschen›, die Jesus Christus gehorchen weil sie durch dessen Blut ‹von aller Schuld› gereinigt sind. Mögen Gnade und Frieden in Fülle bei euch sein! ...
Philemon 1-25
Der Philemon-Brief
/1\ 1 Es schreiben Paulus, ein Gefangener von Christus Jesus, und der Bruder Timotheus. An Philemon, unseren geliebten Mitarbeiter, 2 sowie an unsere Schwester Aphia, unseren Mitstreiter Archippus und an die Gemeinde, die sich in deinem Haus versammelt. 3 Ich wünsche euch Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater, und von Jesus Christus, unserem Herrn.
4 Immer wenn ich für dich bete, Philemon, danke ich meinem Gott ...
Hebräer 13, 8-25
8 Jesus Christus ist ja immer derselbe – gestern, heute und in alle Ewigkeit. 9 Lasst euch nicht von irgendwelchen fremden Lehren mitreißen! Denn durch die Gnade Gottes wird das Herz ‹im Glauben› fest, nicht durch das Befolgen von Speisegeboten. Die haben noch niemand wirklichen Nutzen gebracht.
10 Wir haben einen Altar, an dem die Priester des irdischen Heiligtums keinen Anteil haben. ...
Hebräer 12, 18 – 13, 7
18 Ihr seid nicht ‹wie die Israeliten damals›* zu einem Berg gekommen, den man berühren konnte, auf dem ein Feuer loderte und der in Wolkendunkel gehüllt war. Es herrschte Finsternis und es tobte ein Sturm. 19 Es dröhnte wie eine riesige Posaune, und dann erschallte eine so gewaltige Stimme, dass sie dringend darum baten, kein weiteres Wort mehr hören zu müssen. 20 Sie wichen zurück, als Gott anordnete: "Wenn auch nur ein Tier den Berg berührt, soll es gesteinigt werden."* 21 Das ganze Geschehen war so Furcht erregend, dass selbst Mose sagte: "Ich zittere vor Angst." ...
Unsere Bibellese macht heute eine Pause.
Zeit zum Ausruhen, zum Nachsinnen und Nachlesen. Gottes Segen dazu!
Hebräer 12, 1-17
Werdet nicht müde!
/12\ 1 Wir sind also von einer ganzen Wolke von Zeugen umgeben. Deshalb wollen auch wir den Wettkampf bis zum Ende durchhalten und jede Last ablegen, die uns behindert, besonders die Sünde, die uns so leicht umschlingt. 2 Und dabei wollen wir auf Jesus schauen. Er hat gezeigt, wie der Glaubenslauf beginnt und wie er zum Ziel führt. Weil er wusste, welche Freude auf ihn wartete, hat er das Kreuz und die Schande dieses Todes auf sich genommen. Nun sitzt er an Gottes rechter Seite auf dem Thron. ...
Hebräer 11, 4-40
Vorbilder des Glaubens
4 Aufgrund des Glaubens brachte Abel ein besseres Opfer dar als Kain. Deshalb nahm Gott seine Gaben an und stellte ihm das Zeugnis aus, vor ihm bestehen zu können. Durch diesen ‹Glauben› redet er heute noch, obwohl er doch gestorben ist.
5 Aufgrund des Glaubens wurde Henoch von Gott aufgenommen ohne sterben zu müssen. Niemand konnte ihn mehr finden, weil Gott ihn weggenommen hatte. ...
Hebräer 10, 19 – 11, 3
Wir haben freien Zugang zu Gott
19 Wir haben also jetzt einen freien und ungehinderten Zugang zum wirklichen Heiligtum, Geschwister. Jesus hat ihn eröffnet durch sein Blut. 20 Und durch seinen Körper hat er uns - sozusagen durch den Vorhang ‹im Tempel› hindurch - einen neuen Weg zum Leben gebahnt. 21 Wir haben auch einen Hohen Priester, dem das ganze Haus Gottes unterstellt ist. 22 Deshalb wollen wir uns ‹Gott› mit aufrichtigem Herzen voller Vertrauen und Zuversicht nähern. ...
Hebräer 9, 23 – 10, 18
9-10: Das bessere Opfer
23 Mit solchen Mitteln müssen also die ‹Einrichtungen des alten Bundes, die ja nur› Abbilder der himmlischen Dinge ‹sind›, gereinigt werden. Die himmlischen Dinge selbst brauchen bessere Opfer. 24 Denn Christus ist ja nicht in ein von Menschen gemachtes Heiligtum eingetreten, in eine Nachbildung des eigentlichen. Er ging in den Himmel selbst, um sich jetzt vor Gott für uns einzusetzen. ...
Hebräer 9, 1-22
Der alte Bund hat ausgedient
/9\ 1 Nun hatte auch schon der erste Bund Vorschriften für den Gottesdienst und das irdische Heiligtum, 2 das damals ein Zelt war. Es hatte einen vorderen Teil, das Heiligtum, in dem sich der Leuchter und der Tisch mit den geweihten Broten befanden. 3 Dahinter lag, durch einen weiteren Vorhang abgetrennt, das sogenannte Höchstheilige. 4 Dazu gehörten der goldene Räucheraltar und die ganz mit Gold überzogene Bundeslade, ...
Hebräer 8, 1-13
8-9: Der bessere Bund
/8\ 1 Der entscheidende Punkt bei allem Gesagten ist der: Wir haben diesen Hohen Priester, der sich auf den höchsten Ehrenplatz an der rechten Seite der göttlichen Majestät im Himmel gesetzt hat 2 und der seinen Dienst im wahren Heiligtum versieht, in dem Zelt, das nicht von Menschen, sondern von Gott, dem Herrn, errichtet wurde. 3 Jeder Hohe Priester wird ja eingesetzt, um Gaben und Opfer darzubringen. Deshalb muss auch unser Hoher Priester etwas haben, das er Gott opfern kann. ...
Unsere Bibellese macht heute eine Pause.
Zeit zum Ausruhen, zum Nachsinnen und Nachlesen. Gottes Segen dazu!
Hebräer 7, 1-28
Unser Hoher Priester ist wie Melchisedek
/7\ 1 Denn dieser Melchisedek war König von Salem und Priester des höchsten Gottes. Er ging Abraham entgegen, als der vom siegreichen Kampf gegen die Könige heimkehrte, und segnete ihn. 2 Abraham gab ihm damals den zehnten Teil von seiner Beute. Der Name Melchisedek bedeutet "König der Gerechtigkeit", und König von Salem bedeutet "König des Friedens". ...
Hebräer 6, 1-20
/6\ 1 Deshalb wollen wir jetzt die Lektionen vom Anfang ‹unseres Lebens mit› Christus hinter uns lassen und ‹im Glauben› erwachsen werden. Wir müssen euch doch nicht immer wieder erklären, wie wichtig es ist, sich von toten ‹religiösen› Werken abzuwenden und an Gott zu glauben. 2 Ihr braucht keine weitere Unterweisung über ‹die Bedeutung der Taufe im Unterschied zu anderen› Waschungen, über die Handauflegung, die Auferstehung der Toten und das letzte Gericht mit seinem ewig gültigen Urteil. 3 Nein, wir werden jetzt weitergehen; und wenn Gott will, wird es gelingen. ...
Hebräer 4, 14 – 5, 14
Am Bekenntnis festhalten!
14 Weil wir nun einen großen Hohen Priester haben, der alle Himmel ‹bis zum Thron des Höchsten› durchschritten hat – Jesus, den Sohn Gottes –, lasst uns am Bekenntnis zu ihm festhalten! 15 Dieser Hohe Priester hat Mitgefühl mit unseren Schwächen, weil ihm die gleichen Versuchungen begegnet sind wie uns – aber er blieb ohne Sünde. 16 Darum wollen wir mit Zuversicht vor den Thron unseres überaus gnädigen Gottes treten, ...
Hebräer 3, 7 – 4, 13
Auf Gott hören!
7 Deswegen ‹bedenkt›, was der Heilige Geist sagt: "Wenn ihr heute Gottes Stimme hört, 8 verschließt euch seinem Reden nicht wie an dem Tag in der Wüste, als ihr verbittert über ihn wart! 9 Damals haben eure Vorfahren mich herausgefordert und meine Geduld auf die Probe gestellt, obwohl sie vierzig Jahre lang meine Wunder gesehen hatten. 10 Deshalb hat mich diese ganze Generation angewidert. 'Ihr Eigenwille führt sie ständig in die Irre', sagte ich, 'sie begreifen meine Wege einfach nicht.' ...
Hebräer 2, 1 – 3, 6
2: Der bessere Bote
Wir müssen ihm unbedingt zuhören!
/2\ 1 Deshalb müssen wir im höchsten Maß auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht am Ziel vorbeitreiben. 2 Denn schon das Gesetz, das durch Engel verkündet wurde, war verbindlich, und wer es übertrat oder nicht darauf hören wollte, erhielt die verdiente Strafe. 3 Wie sollen wir da der Strafe entgehen, wenn wir eine so großartige Rettungsbotschaft missachten? ...
Hebräer 1, 1-14
1: Der bessere Name
Jetzt redet Gott durch seinen Sohn
/1\ 1 Früher hat Gott viele Male und auf vielfältige Weise durch Propheten zu unseren Vorfahren gesprochen. 2 Jetzt, am Ende dieser Zeiten, sprach er durch den Sohn zu uns. Ihn hat er zum Erben über alles eingesetzt, ihn, durch den er das ganze Universum erschuf. 3 Seine Herrlichkeit leuchtet aus ihm, und sein Wesen ist ihm völlig aufgeprägt. Durch die Macht seines Wortes trägt er das All. Und nachdem er das Opfer gebracht hat, das von Sünden reinigt, hat er den Ehrenplatz im Himmel eingenommen, den Platz an der rechten Seite der höchsten Majestät. ...
Unsere Bibellese macht heute eine Pause.
Zeit zum Ausruhen, zum Nachsinnen und Nachlesen. Gottes Segen dazu!
Matthäus 28, 1-20
28: Die Macht des Königs
Das leere Grab
/28\ 1 Nach dem Sabbat, in der Morgendämmerung* des ersten Wochentags, machten sich Maria aus Magdala und die andere Maria auf den Weg, um nach dem Grab zu sehen. 2 Plötzlich gab es ein starkes Erdbeben. Ein Engel des Herrn war vom Himmel gekommen und zum Grab getreten. Er wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. 3 Seine Gestalt flammte wie ein Blitz, und sein Gewand war weiß wie Schnee. 4 Da zitterten und bebten die Wächter vor Angst und fielen wie tot zu Boden. ...
Matthäus 27, 39-66
Die Leute
39 Die Leute, die vorbeikamen, schüttelten den Kopf 40 und riefen höhnisch: "Du wolltest ja den Tempel abreißen und in drei Tagen wieder aufbauen! Rette dich doch selbst! Wenn du Gottes Sohn bist, steig vom Kreuz herab!" 41 Auch die Hohen Priester, die Gesetzeslehrer und die Ratsältesten machten sich über ihn lustig. 42 "Andere hat er gerettet", riefen sie, "sich selbst kann er nicht retten! Er ist ja der König von Israel. Soll er doch jetzt vom Kreuz herabsteigen, dann werden wir an ihn glauben! 43 Er hat auf Gott vertraut, soll der ihm jetzt helfen, wenn er wirklich Freude an ihm hat. ...
Matthäus 27, 15-38
15 Nun war es üblich, dass der Statthalter jedes Jahr zum Passafest einen Gefangenen freiließ, den das Volk selbst bestimmen durfte. 16 Damals saß gerade ein berüchtigter Aufrührer namens Jesus Barabbas* im Gefängnis. 17 Da fragte Pilatus in die Menge, die sich versammelt hatte: "Wen soll ich euch losgeben – Jesus Barabbas oder Jesus, den man den Messias nennt?" 18 Er wusste ja, dass sie ihm Jesus nur aus Neid ausgeliefert hatten.
...
Matthäus 26, 69 – 27, 14
Petrus verleugnet Jesus
69 Während Petrus noch draußen im Hof saß, kam eine Dienerin auf ihn zu und sagte: "Du warst doch auch mit dem Jesus aus Galiläa zusammen!" 70 Aber Petrus stritt es vor allen ab. "Ich weiß nicht, wovon du redest!", sagte er 71 und ging zum Torgebäude hinaus. Dabei sah ihn eine andere Dienerin und sagte zu denen, die herumstanden: "Der da gehört auch zu dem Jesus aus Nazaret." ...
Matthäus 26, 36-68
Jesus in Getsemani
36 Dann kamen sie zu einem Olivenhain namens Getsemani. Dort sagte Jesus zu seinen Jüngern: "Setzt euch hierhin! Ich gehe noch ein Stück weiter, um zu beten." 37 Petrus und die beiden Zebedäussöhne jedoch nahm er mit. Auf einmal wurde er von schrecklicher Angst und von Grauen gepackt 38 und sagte zu ihnen: "Die Qualen meiner Seele bringen mich fast um. Bleibt hier und wacht mit mir!" ...
Matthäus 26, 14-35
Judas wird zum Verräter
14 Danach ging einer der Zwölf, es war Judas Iskariot, zu den Hohen Priestern 15 und sagte: "Was gebt ihr mir, wenn ich euch Jesus ausliefere?" Sie stellten ihm dreißig Silberstücke in Aussicht. 16 Von da an suchte er nach einer günstigen Gelegenheit, um Jesus ihnen auszuliefern. ...
Wir werden am 1. Januar 2025 starten und Silvester 2025 beim letzten Vers im Neuen Testament ankommen.
Übrigens: Wer im Laufe des Jahres den Entschluss fasst, sich unserem Projekt anzuschließen, kann jederzeit einsteigen.
Ein Tag Bibellese in Zahlen berechnet:
Das Neue Testament hat 7.957 Verse (260 Kapitel), insgesamt etwa 140.000 Wörter.
2025 hat 365 Tage, abzüglich 52 Sonntage = 313 Tage Bibellese.
Ergebnis:
Pro Lesetag 25 Verse (oder 0,8 Kapitel). Bei einer Lesegeschwindigkeit von 100 Wörtern/Minute = durchschnittlich täglich 4,5 Minuten.
Was benötigst du?
Einen Bibelleseplan! Diesen findest Du tagesaktuell neben der Losung auf unserer Gemeindewebsite www.efg-muelheim.de. Hier erscheint auch direkt der zugehörige Bibeltext. Dieser Text der NeÜ bibel.heute wurde uns freundlicher Weise für diesen Zweck von Karl-Heinz Vanheiden zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank an dieser Stelle.
Wer diesen digitalen Weg über unsere Gemeinde-Website nicht nutzen kann oder möchte, darf herzlich gerne analog mitlesen. Dann brauchst du den aktuellen Bibelleseplan, der diesem Heft beiliegt und -logisch- ein Neues Testament.
Warum brauchen wir genau diesen Bibelleseplan?
Wir möchten gerne zeitgleich dieselben Bibelstellen lesen - so beschäftigen wir uns gleichzeitig mit denselben Themen und können zusammen wachsen und zusammenwachsen. Anders als bei anderen Leseplänen lassen wir die Sonntage frei.
Zuerst lesen wir, wie es nach der Weihnachtsgeschichte weitergeht, denn die Feiertage liegen Anfang Januar ja gerade hinter uns. Wir bewegen uns dann chronologisch durch das Neue Testament, das bedeutet, dass die Bücher, die Briefe sind, an den Stellen in die Apostelgeschichte einsortiert werden, an denen sie auch geschrieben wurden. Die vier Evangelien werden dabei passend zu unseren christlichen Festen aufs Jahr verteilt, so dass wir immer wieder auf das Handeln und Leben Jesu schauen. So können wir uns auf Jesus, das Zentrum unseres Glaubens, zurück besinnen.
Und wie setzen wir das praktisch um?
Neben der persönlichen Bibellese des Einzelnen kann (und soll) uns der Bibeltext des Tages oder der Woche auch in unsere Gruppen und Veranstaltungen begleiten. Auch diejenigen, die momentan nicht aktiv am Gemeindeleben teilnehmen können, haben so die Möglichkeit, sich in Besuchen oder Telefonaten über die aktuellen Bibeltexte auszutauschen.
Austausch über die Texte funktioniert zudem auch online auf unserer Website. Zu jedem Bibeltext kann man über die Kommentarfunktion von seinen Erlebnissen und Eindrücken zur Bibelstelle berichten und Gedanken teilen.
Wir sind gespannt, welche Ideen und Anregungen ihr von unserem himmlischen Vater bekommt!
Ablauf der Bibellese im Detail:
- Lukasevangelium: Da zu Weihnachten oft die Geschichte von Jesu Geburt aus Lukas gelesen wird, machen wir am 1. Januar mit dem Lukasevangelium weiter, dort beginnend mit Johannes dem Täufer, dem Wegbereiter unseres Herrn Jesus.
- Apostelgeschichte in vielen kleinen Abschnitten, d. h. unterbrochen von den Briefen (je nach Zeitpunkt der Verfassung): Der Autor des Lukasevangeliums hat als Fortsetzung die Apostelgeschichte geschrieben, welche die ersten 30 Jahre der Christenheit beschreibt und in die ein guter Teil der Briefe chronologisch eingeordnet werden kann.
- Markusevangelium - Weil es von Jesu Wirken auf der Erde anschaulich berichtet und um zu Ostern die Leidens- und Auferstehungsgeschichte Jesu zu lesen.
- Weitere Briefe, die sich eventuell nicht in die Apostelgeschichte einordnen lassen.
- Matthäusevangelium - Bevor der Hebräerbrief dran ist, wird das Matthäusevangelium gelesen, welches sich - ähnlich wie der Brief vornehmlich an Judenchristen richtet.
- Der Hebräerbrief.
- Johannesevangelium - denn Johannes ist auch der Verfasser des letzten Buches der Bibel, die Offenbarung.
- Offenbarung, welche wir passend zu Weihnachten unterbrechen mit dem Lesen der ersten Kapitel des Lukasevangeliums. Die letzten Kapitel über das Neue Jerusalem lesen wir dann nach Weihnachten auf den Jahreswechsel hin.
Als Arbeitsgrundlage wurde der Teil des Bibelleseplans von bibelfreun.de gewählt, der das NT betrifft. (https://bibelfreun.de/bibelleseplan)